Unternehmensvorstellung
Die SCHUNK GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Lauffen am Neckar ist ein mittelständisches Unternehmen, das sowohl in den Bereichen der Spann- und Greiftechnik als auch der Automation tätig ist. Weitere Produktionsstandorte in Deutschland befinden sich in Brackenheim-Hausen und Mengen. Außerdem produziert SCHUNK in den USA in Morrisville North Carolina und seit 2006 auch in China in Hangzhou.
Mit weltweit ca. 1600 Mitarbeitern ist SCHUNK auf allen fünf Kontinenten mit über 50 Vertretungen und Tochtergesellschaften präsent. Davon sind 1200 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt. Seit 1996 hat sich die Zahl der Beschäftigten verdreifacht. Derzeit beträgt die Ausbildungsquote 13 Prozent.
Die Mitarbeiterentwicklung steht in enger Verbindung mit der Umsatzentwicklung. Im Jahr 2006 erzielte SCHUNK einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von ca. 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Eine Exportquote von ca. 40 Prozent und ein geplanter Umsatz für das Jahr 2006 in Höhe von 170 Millionen Euro spiegeln die künftigen Ziele wider. So plant SCHUNK unter anderem den weiteren Ausbau der Technologieführerschaft, die Erschließung neuer Märkte in Asien, Südamerika und Osteuropa sowie die Erschließung neuer Branchen und weiterer Vertriebsniederlassungen in neuen, aufstrebenden Märkten.
Problemstellung
Bei einem schnell expandierenden mittelständischen Unternehmen, mit rasant zunehmenden Mitarbeiterzahlen, entsteht zwangsläufig ein sehr schnelles und äußerst starkes Wachstum des Informationsbedarfs. Durch mehrere Niederlassungen an verschiedenen Standorten ist das Mitarbeiterwissen stark verteilt und die Komplexität der Wissensvernetzung wächst stetig. Dadurch und durch die rasante Entwicklung der Technologien steigt auch die Anzahl der Schnittstellen rapide.
Gerade der Umgang mit Informationen ist ein kritischer Erfolgsfaktor für alle Unternehmen, (Vgl. Kuppinger, M. / Woywode, M.: Vom Intranet zum Knowledge Management, 2000, S. 9.) denn diese werden von den Mitarbeitern benötigt, um die täglichen Aufgaben erfüllen zu können. Das Informationsspektrum, auf welches dabei zugegriffen wird, und der Komplexitätsgrad der Information hängen von den jeweils zu erledigenden Aufgaben ab.
In nahezu allen betrieblichen Bereichen wie Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Controlling laufen Planungs- und Steuerungsprozesse rechnergestützt ab. Häufig sind die Softwarelösungen untereinander aber inkompatibel und haben unterschiedliche Datenformate. Es kommt zu sehr hohen Zeitaufwendungen, da Daten mehrfach erfasst und schließlich auch mehrfach gespeichert werden müssen. (Vgl. Block, C.-H.: Das Intranet, 2003, S. 20.)