Vor diesem Hintergrund entschloss sich der Geschäftsführer, einen eintägigen Workshop mit den beiden Führungskräften und den Mitarbeitern durchzuführen, um die Situation des Unternehmens zu analysieren und es weiterzuentwickeln. Daraufhin stellte sich die Frage, wer den Workshop denn moderieren sollte. Der Geschäftsführer dachte darüber nach, es selbst zu tun. Denn schließlich hatte er bislang alle Besprechungen selbst geleitet. Dies waren jedoch zeitlich kurze Besprechungen mit ein bis zwei Mitarbeitern und einer begrenzten Fragestellung. Auch inhaltlich stellte sich die Frage, ob er nicht zu dicht an der Thematik dran ist respektive den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, um unbefangen und neutral agieren zu können. Ferner war er sich auch nicht sicher, wie er mit möglicherweise auftretenden Konflikten in der Gruppe und drohenden Endlosdiskussionen umzugehen hätte.
Ein externer Moderator zeichnet sich dadurch aus, dass er unparteilich, neutral und nicht in bestehende Konflikte der Teilnehmer involviert ist. Mangels Notwendigkeit sich fachlich und inhaltlich mit der zu moderierenden Thematik intensiv befassen zu müssen, kann er sich besser auf seine Kernaufgabe konzentrieren als dies ein Mitarbeiter eines Unternehmens tun könnte, den man in diese Rolle „stecken“ würde.