Mit dem Mittelstandsaward werden Unternehmen ausgezeichnet, die RFID (Radio Frequenz Identifikation) erfolgreich auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt haben. Sie dienen anderen Mittelständlern als Vorbild und Partner, um die Hemmschwelle gegenüber der Technologie zu senken.
Die Radio Frequenz Identifikation – kurz RFID – ermöglicht es, Objekte per Funkübertragung berührungslos zu identifizieren und Informationen über Objekte zu lesen und zu speichern. Die zahlreichen Möglichkeiten von RFID sind gerade mittelständischen Unternehmen oft nicht bekannt oder es fehlt an der nötigen Hilfestellung zur Einführung der Technologie. Der RFID-Markt als Hochtechnologiemarkt muss von den Nutzern aktiv entwickelt werden, um die Komplexität der technischen Möglichkeiten pragmatisch einzuschränken.
Am Wettbewerb „Mittelstandsaward 2010“ teilnehmen können deutsche Unternehmen, die erfolgreich eine RFID-Anwendung implementiert bzw. integriert haben und deren Anwendung anderen Mittelständlern den Nutzen von RFID verdeutlicht.
Neben Kreativität und Innovationsgeist legt die Jury besonderen Wert darauf, dass die RFID-Konzepte der Wettbewerbsteilnehmer sich auf andere Unternehmen übertragen lassen. Das soll eine Verbreitung beschleunigen und RFID zu einem Standard im deutschen Mittelstand machen.
Die Preisverleihung findet am 2. Dezember 2010 in Stuttgart auf dem RFID-Anwendersymposium 2010 unter dem Motto „RFID im Mittelstand“ statt. Der Gewinner des RFID Mittelstandsaward 2010 erhält ein Preisgeld von 1000 €. Zusätzlich wird ein Film erstellt, in dem die prämierte RFID-Lösung vorgestellt wird.
Quelle: Fraunhofer IAO