Angesichts der Dynamik des E-Business besteht die Gefahr, dass Ergebnisse schnell veralten. Die Untersuchung des NEG wurde daher im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und mit Unterstützung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks sowie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags im ersten Quartal 2007 erneut durchgeführt.
Untersuchungsmethodik
Die Datenerhebung fand im Wesentlichen über die 26 Kompetenzzentren des NEG. Die Umfrage erfolgte dabei sowohl offline in schriftlicher Form (Fragebogenversand, Auslage bei Veranstaltungen etc.) als auch online (Einladung über E-Mails, Newsletter und Hinweise auf Webseiten). Die Befragung fand vom 8. Januar bis zum 30. März 2007 statt.
Der Fragebogen aus dem Jahr 2005 wurde weitgehend übernommen, um die Ergebnisse der beiden Untersuchungen vergleichen zu können. Zielgruppe der Erhebung waren kleine und mittlere Unternehmen. Die Zielsetzung bestand darin, einen möglichst repräsentativen Branchen-Mix der KMU zusammenzustellen. Insgesamt konnten die Fragebögen von 2.557 Unternehmen in die Befragung eingehen. In der Stichprobe sind sowohl Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen als auch Handwerksbetriebe vertreten. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen beschäftigt weniger als zehn Personen, mehr als 95 % maximal 250 Mitarbeiter. Die Stichprobe verspricht somit repräsentative Ergebnisse für kleine und mittlere Unternehmen über die Wirtschaftszweige hinweg und ermöglicht eine fundierte Analyse der Informations- und Beratungsbedürfnisse der KMU.
E-Mail-Kommunikation und Informationsbeschaffung über das Internet inzwischen selbstverständlich
Vielfältiger Informationsbedarf zum E-Business