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Business Intelligence (BI)

Wissen, was läuft


Welcher Unternehmer möchte das nicht: Rechtzeitig wissen, ob Unternehmensziele wirklich erfüllt werden, drohenden Misserfolgen rechtzeitig entgegensteuern, Geschäftsabläufe und Kundenbeziehungen profitabler machen und auch noch wissen, wie man selbst im Vergleich mit Mitbewerbern oder der Marktentwicklung dasteht. Bislang mussten dafür unterschiedliche Abteilungen dafür mit unterschiedlicher Software individuelle Reports erstellen, die dann der Geschäftsleitung in Form von unleserlichen Aktenbergen auf den Schreibtisch gelegt wurden.


Damit ist jetzt Schluss – dank so genannter „Business-Intelligence-Lösungen“. Diese sammeln alle in einem Unternehmen vorhandenen Geschäftsdaten in elektronischer Form und speichern sie in einer eigenen Datenbank, dem so genannten Data Warehouse. Auf dieses setzen die analytischen Auswertungen auf – angefangen von einfachen Aggregationen von Umsatzzahlen einzelner Artikel in den letzten Tagen, Wochen und Monaten bis hin zu komplizierten statistischen Analysen mittels Data-Mining wie beispielsweise die Trendanalysen von Kundenverhalten.

Alle Unternehmensdaten im Griff

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Am 23. April findet das Seminar „Mit Wissen zum Erfolg: Daten mit Business Intelligence richtig nutzen“ in Stuttgart statt.

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Ziel ist es nicht nur, den unterschiedlichen Abteilungen, vom Einkauf über die Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb, die jeweils für sie interessanten Daten aus einem zentralen und stets aktuellen Datenpool in übersichtlichen Präsentationen zur Verfügung zu stellen. Auch das Management ist in der Lage, die Situation des eigenen Unternehmens mithilfe der aufbereiteten, strukturierten und somit vergleichbar gemachten Daten unter verschiedenen Blickwinkeln zu analysieren und zu bewerten. Konkret heißt das: Der Geschäftsführer eines Unternehmens kann durch die Auswertung von Unternehmensdaten über ein BI-System beispielsweise leichter und fundierter entscheiden, ob sich ein Produkt noch gut verkauft, wie die Platzierung in Supermarktketten optimiert werden kann oder ob die Niederlassung in Schweden tatsächlich profitabel arbeitet. In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise keine unwichtigen Details.

Bei der Datenanalyse kommen verstärkt folgende Methoden zum Einsatz:

OLAP („Online Analytical Processing“): ermöglicht multidimensionale Datenanalyse, beispielsweise die Auswertung von Umsatz und Gewinn nach verschiedenen Kriterien (Kunden, Regionen, Zeit, ...).

Data-Mining: Softwaretechnologie für Auswertungen aus größeren, komplexen Datenbanken, beispielsweise aus einem Data Warehouse. Durch Data Mining lassen sich wertvolle Erkenntnisse und Zusammenhänge extrahieren. Beispielsweise können in Hinblick auf das Customer Relationship Management (CRM) Informationen zur Analyse über das Kundenverhalten gewonnen werden.

Text-Mining: Technik zur Analyse von großen, unstrukturierten Datenmengen in Dokumenten und im Web, in denen sich entscheidungsrelevante Informationen verbergen.

Web-Mining: liefert Antworten auf Fragen wie: Welche Webseiten sind besonders beliebt, wie wird eine Web-Site von den Besuchern genutzt, wie verlaufen typische Navigationspfade und wo steigen Benutzer häufig aus.

Case-Based-Reasoning: CBR erlaubt das Lösen von Problemen mithilfe von

Erfahrungswissen, das in Form von Fällen in einer Fallbasis gespeichert ist. Hierbei setzt sich jeder Fall aus einer Problembeschreibung und der dazugehörigen Lösung zusammen. Zur Lösung eines neuen Problems wird in der Fallbasis nach dem ähnlichsten Problem gesucht und dessen Lösung wieder verwendet.

Unternehmen, die überlegen, von ihrer bisherigen Praxis, Excel-Listen zu führen, auf Business-Intelligence-Lösungen umzusteigen, sollten den Software-Partner sorgfältig aussuchen. Die größten Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen sind einer Studie des Business Intelligence Instituts zufolge SAP, IBM, Oracle, Microsoft und Infor. Bei den Spezialisten liegt Corporate Planner mit 31 Prozent vor Cubeware und Winterheller.



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