Worker‘s little helper
Auf dem Markt gibt es für fast jedes Problem, das im Arbeitsalltag entsteht, eine Software, die bei der Überwindung des Problems hilft. Wer glaubt, dass qualitativ hochwertige Software immer teuer sein muss, irrt. Es wimmelt nur so von Gratissoftware, die Unterstützung in vielen Bereichen liefern und häufig den Vergleich mit kommerzieller Software nicht scheuen müssen.
Dabei unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Möglichkeiten, Software kostenlos zu nutzen.
Freeware und Open-Source-Software ist Software, die kostenlos genutzt werden kann. Shareware kann zunächst frei installiert werden, muss aber nach einer gewissen Zeit bezahlt werden. Und Probesoftware kann nur für eine bestimmte Zeit kostenlos getestet werden, wird dann aber kostenpflichtig.
Den Dschungel an Freeware und Open-Source-Software zu lichten, kostet zwar kein Geld, dafür aber jede Menge Zeit. ebigo.de hat daher Vorarbeit geleistet und zu vielen Arbeitsbereichen im Büroalltag passende Gratissoftware herausgesucht. Aber Achtung: Statt Ihre Mitarbeiter zu ermuntern, interessante Software selbst herunterzuladen, sollten Sie ein Verfahren finden, mit dem Sie einerseits Ihren Mitarbeitern den Büroalltag erleichtern helfen, andererseits dem Download von Malware oder Produktivitätskillern Einhalt gebieten.
Sicherheit
Ein Virenschutz gehört auf jeden Rechner. Mit Gratisprogrammen wie AVG Anti-Virus von AVG Technologies, AntiVir von Avira oder MySecurityCenterAntivirus können Nutzer Malware abwehren, ohne einen Cent in Lizenzen zu investieren.
Auch eine Firewall, die das Surfen im Internet absichert, können PC-Besitzer als kostenlose Freeware installieren. Hier empfehlen sich Programme wie „ZoneAlarm“ oder „Ashampoo Firewall Free“.
Wer täglich seine wertvolle Arbeitszeit damit verschwendet, aus Werbe-Mails für Viagra die wirklich wichtigen Mails herauszufiltern, sollte dringend einen Spamfilter installieren. Auch hier gibt es Freeware, die sich in ihrer Qualität von kommerziellen Lösungen kaum unterscheidet. Empfehlenswerte Programme sind beispielsweise „Spamihilator“, „Spamfighter“, „ISSB-SPAMTrash“ oder „SpamPal“.
Bildbearbeitung
Geht es um ein kostenloses Tool zur Bildbearbeitung, fällt meist als erstes ein Name: „Gimp“ ist zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, bietet dann jedoch alle Funktionen einer kommerziellen Lösung, zum Teil sogar noch mehr. Mit „Ultimate FX“ können Hobbyfotografen ihre Fotos mit Effekten versehen. Rund 120 verschiedene bietet die Lösung, darunter einen viel gepriesenen Farbfilter. Mit „XNView + NConvert“ können über 400 Formate angezeigt und in 40 Formate abgespeichert werden. „Ultimate Paint Standard 2.86 LE“ ist eine Grafiksoftware zum Erstellen, Betrachten und Bearbeiten von Bildern.
Unternehmen, die eigene Bilder - beispielsweise selbst fotografierte Produktfotos - ins Internet stellen, sind meist nicht sehr erpicht darauf, diese dann unautorisiert auf anderen Websites zu finden. Doch keine Sorge: Auch hierfür gibt es ein Gratistool: „Copyrightleft“ versieht eigene Bilder mit einem Copyright-Hinweis direkt im sichtbaren Bild. Unterstützt werden alle gängigen Bildformate wie JPG, BMP oder PNG. Schriftart, Text sowie Hintergrund- und Schriftfarbe können individuell festgelegt werden.
E-Mail-Empfang
Auch wenn Microsofts „Outlook Express“ schon fast als Synonym für ein E-Mail-Programm gilt - es gibt auch andere Lösungen, die kostenlos genutzt werden können. Die wahrscheinlich beste Alternative zu Microsoft ist „Thunderbird“. Das Programm ist Experten zufolge schneller als die kommerzielle Konkurrenz, bietet die gleichen Features und kann um individuelle Features ergänzt werden.
Auch von „Eudora“ gibt es eine kostenlose Light-Version, die allerdings weniger Features enthält als die kostenpflichtige Vollversion, sowie eine komfortablere werbefinanzierte Version. Größte Pluspunkte der Lösung sind umfangreiche Such- und Filteroptionen sowie ein komfortables Adressbuch.
Wer es ein bisschen bunter mag, kann einen Blick auf „IncrediMail“ werfen. Die Bedienung ist Outlook nachempfunden. Zusätzlich gibt es unterhaltsame Features wie hunderte von E-Mail-Hintergründen, animierte 3D-Effekte oder Emoticons.
Textverarbeitung
Wer sich einen neuen Rechner kauft, ärgert sich meist, wenn er neben dem PC-Anschaffungspreis noch über 100 Euro für eine neue Version von „Microsoft Office“ hinblättern muss. Doch auch hier gibt es Alternativen, wie beispielsweise „Open Office“. Das Open-Source-Projekt hat das ambitionierte Ziel, zur international führenden Office-Suite zu avancieren. Im Paket enthalten sind Applikationen zum Erstellen von Textdokumenten, Tabellen, Zeichnungen, Präsentationen, Webseiten und mathematischen Formeln.

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