Doch wo fängt man am besten an? Welche Funktionen und Möglichkeiten bieten die verschiedenen Web-2.0-Plattformen im Unternehmenseinsatz? ebigo.de stellt Ihnen die wichtigsten Dienste im Schnelldurchlauf vor.
Beim größten Videoportal der Welt, Youtube, können sich Unternehmen mit einem eigenen Kanal präsentieren, der von anderen Nutzern abonniert werden kann. Das lohnt sich allerdings nur, wenn in einer Firma Videomaterial bereits vorhanden ist.
Ihre Firma verfügt über interessantes Bildmaterial - beispielsweise alte Aufnahmen von Marken oder Produkten? Dann sollten Sie sich eine Präsenz beim Fotoportal Flickr überlegen. Ähnlich wie bei Facebook können Sie hier für wenig Geld (rund 25 Dollar pro Jahr für einen Profi-Account) so genannte Gruppen erstellen und dort historische Bilder oder aktuelle Aufnahmen von Veranstaltungen publizieren. Wer in Kommunikation mit der Zielgruppe treten will, kann diese um Mithilfe bitten - beispielsweise die schönsten Bilder zur Marke oder zum Produkt hochzuladen.
Unternehmens-Blogs
Für Unternehmen, die sich auf einem Fachgebiet als konkurrenzloser Experte präsentieren und darüber regelmäßig relevanten Content produzieren können, könnte ein Unternehmens-Blog das Mittel der Wahl sein. Hier können Sie ohne große Investitionen (Blogsoftware wird häufig kostenlos angeboten) einfach loslegen und schreiben. Aber Vorsicht: Blogs sind Zeitfresser. Sie sollten vorher überlegen, wer schreiben soll und über was. Und Sie sollten sich im Networking üben: Die Verknüpfung mit anderen, themenrelevanten Blogs ist erfolgsentscheidend.
Ihr Fünf-Mann-Betrieb mit eigenem Lexikoneintrag? Das Mitmach-Lexikon Wikipedia macht es möglich - allerdings auch nicht ohne Einschränkung. Aufgenommen werden in der Regel nämlich nur Firmen, die ein klares Alleinstellungsmerkmal haben, also beispielsweise Erfinder einer neuen Technologie sind. Trifft das zu, dürfen die Firmen sich auch selbst eintragen. Allerdings müssen sie auch damit leben, dass andere Leser den Eintrag editieren - und das ein oder andere vielleicht etwas kritischer kommentieren.
Egal für welche Social-Media-Dienste sich ein Unternehmen letztlich entscheidet, die Qualität des Content spielt die wichtigste Rolle. Hier gilt es, entsprechende Ressourcen freizuhalten. Denn sämtliche Aktivitäten müssen kontinuierlich vorangetrieben werden.
Bildquelle Social Media Prisma: ethority.de