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Web 2.0 im Unternehmen

12 Tipps für die eigene Web-2.0-Strategie


Diese Webseiten sollten Sie kennen, wenn Sie beim Thema Web 2.0 mitreden wollen. Ferner gibt es zwölf Tipps für die eigene Web 2.0-Strategie.
 
Das stetige Wachstum der Internetnutzung verdeckt eines: Die Mediennutzungszeit verlagert sich von klassischen statischen Websites hin zum "Social Web". Darunter versteht man lebendige Webseiten, die ihre Leser in allen erdenklichen Formen einbinden. Unternehmen stehen momentan vor einer Entscheidung: Was darf der Kunde und wo schadet es dem Unternehmensimage? Zwölf konkrete Tipps helfen, eine eigene Strategie der Web-2.0-Nutzung zu entwickeln.


1. Blogger erhalten Medienmacht

Weblogs sind schnell angelegt. Hier schreiben Menschen offen, was gefällt und was nicht. Lesen Sie mindestens drei Weblogs regelmäßig. So lernen Sie die Szene-Gepflogenheiten kennen.

Stichworte: Weblogs, Blogosphäre, Online-PR


2.  Integrierte Kommunikation stößt an Grenzen

Markenkommunikation verändert sich, wenn Nutzer plötzlich mehr Marketinginformationen produzieren, als die Unternehmen selbst. Verbraucher beanspruchen Marken als Volkseigentum. Suchen Sie in der Blog-Suchmaschine technorati.com, wer gerade über Ihre Firma lästert oder diese lobt.

Stichworte: Viral Marketing, Mundpropaganda, Digitale Reputation


3. Nutzer generieren Inhalte selbst

Was bei Amazon mit Buchrezensionen begann, ist heute Mainstream: Nutzer registrieren sich auf Plattformen und schreiben selbst. Geben Sie Kunden die Gelegenheit, auf der Website selbst zu Wort zu kommen

Stichworte: Nutzergenerierte Inhalte (user generated content: UGC), CEO-Blog, Produktkommentare


4. Nutzer suchen Authentizität

Ähnlich wie Leserbriefe haben nutzergenerierte Inhalte den Reiz der Authentizität. Schreiben Sie Ihren Kunden deshalb so, wie Sie mit Freunden reden

Stichworte: Cluetrain, Erfahrungsberichte, Meinungsportale, Shoposphere


5. Soziale Netzwerke sind online

Keine Websites wachsen so schnell wie soziale Netze. Beobachten Sie deshalb die Online-Netze, in denen Ihre Kunden aktiv sind

Stichworte: MySpace, openBC, Social Software


6. Content Syndication: Inhalte mehrfach nutzen

Unternehmen gehen dazu über, Inhalte anderen zu Marketingzwecken gratis zur Verfügung zu stellen. Überprüfen Sie, mit wessen Inhalten Sie Ihr eigenes Angebot aufwerten könnten

Stichworte: MashUp, SOAP, API, RSS


7. Neue Werbeplattformen entstehen

Die Mischung aus nutzergenerierten Inhalten und Mashups lässt derzeit neue Online-Plattformen rasant wachsen. Ein großer Teil der Internet-Mediennutzungszeit verschiebt sich daher von den "offiziellen" Angeboten hin zu den neuen Volksportalen. Beobachten Sie „Social Web“-Seiten, um zu wissen, wo und in welcher Form Sie Ihre Zielgruppe ansprechen könnten.

Stichworte: Adsense, RelevanceAds, Participatory-Video-Ads, meCommerce


8. Kollektive Intelligenz ersetzt Redaktion

Setzen Sie Web-Controlling und Voting ein, um mehr über die Wünsche Ihrer Besucher zu erfahren. Passen Sie Ihr Angebot entsprechend an. Werten Sie auch die Suchfunktion Ihrer Website aus, um Trends zu erkennen.

Stichworte: Behavioral Targeting, Adsense, Kollaborative Filter


9. Assoziieren löst Kategorisieren ab

In Zukunft entstehen die Kategorien dynamisch. Nicht mehr Bibliothekare pflegen den Katalog, sondern das Volk kategorisiert: Fragen Sie Ihre Kunden, welche Produkte zusammen gehören.

Stichworte: Tagging, Folksonomy


10. Suchmaschinenmarketing wird sozial

In Seiten wie del.icio.us oder dem deutschen Mister Wong sind alle Domain-Vorlieben der Nutzer gespeichert. In Zukunft werden sich Suchmaschinen verstärkt an solchen Datenbanken kollektiver Intelligenz orientieren. Alleine die Suchmaschinenoptimierung reicht nicht mehr. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website so gut ist, dass sie von vielen als Lesezeichen gespeichert wird.

Stichworte: Social Search, Social Bookmarking


11. Audio und Video fesseln mehr als Text

Was immer Sie anbieten, drehen Sie ein Video dazu. Und wenn Sie etwas zu sagen haben, tun Sie es als Podcast.

Stichworte: Podcast, Vodcast, IP-TV
www.bundeskanzlerin.de

12. Ungeduld siegt

Auch mit der schnellsten DSL-Verbindung dauert es einen Moment, bis eine Seite angeklickt und aufgebaut ist. Neue Techniken, wie AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) erlauben einen viel schnelleren Seitenaufbau, ohne das extra angeklickt werden muss. Überprüfen Sie, ob es interaktive Online-Angebote gibt, die Sie mit AJAX beschleunigen können?

Stichworte: Usability, AJAX


Mehr Informationen erhalten Sie unter unter www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/Web-20.

Der Autor Torsten Schwarz gilt als Fachmann für Online-Marketing in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, mehrfacher Lehrbeauftragter und gehört laut der Zeitschrift acquisa (Juni 04) zu den Vordenkern in Marketing und Vertrieb. Schwarz ist Herausgeber des Fachinformationsdienstes Online-Marketing-Experts und des Anbieterportals Marketing-Börse.de. Der Online-Pionier war Marketingleiter eines Softwareherstellers und berät heute internationale Unternehmen.



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Überblick
Was ist Web 2.0?
Hintergrund
Wo Kommunikation ist, lässt sich Umsatz machen.
Fallbeispiel
Kleines Autohaus ganz groß im Web
Fallbeispiel
ebigo.de Best-Practice: Wissensmanagement nach Maß
Buchtipps
Weiterführende Literatur zum Thema
Interview
Prof. Wilfried Mödinger, Hochschule der Medien, Stuttgart
Untersuchung
Web 2.0 im E-Commerce
Weblinks
Weiterführende Infos online
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