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Web 2.0 im Unternehmen

[di] digitale informationssysteme betreibt Wissensmanagement nach Maß mit Intranet 2.0


Als Agenturlösung ist bei [di] digitale informationssysteme, dem größten Internet-Dienstleister in Mannheim, seit einigen Monaten die Eigenentwicklung Intranet 2.0 im Einsatz, die bestehende Intranettechnologien mit den neuen Kommunikationsmitteln des Web 2.0 verbindet. Sie hilft dem 18-köpfigen interdisziplinären [di]-Team dabei, Wissen als einen Prozess zu verstehen, abzubilden und es lebendig und verfügbar zu halten.

Der Austausch von Informationen und die Verwaltung von Wissen waren in Unternehmen schon immer wichtig, aber in der so genannten „neuen Ökonomie“ – vor dem Hintergrund von Globalisierung und Digitalisierung – gewinnt die Ressource Wissen noch wesentlichere Bedeutung. Wissensmanagement an sich ist nichts Neues, neu sind aber die Möglichkeiten der Technik. Wurden diese zunächst aufwendigen Technologien eher in großen, weltweit agierenden Unternehmen etabliert, so bieten sich durch die kostengünstige Intranettechnologie immer mehr Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Denn auch ihnen stellen sich dieselben Herausforderungen: zunehmend komplexe und beschleunigte Kommunikationsprozesse und der Bedarf an gesicherten Informationen. Dringender denn je sind also Lösungen gesucht und gefragt, die über eine starre Datenhaltung hinausgehen und Wissen für die Unternehmen erschließen und bereithalten.


Was genau ist Intranet 2.0?

Intranet 2.0 ermöglicht es, die Zusammenarbeit und kollektive Intelligenz im Unternehmen durch den Einsatz von Web 2.0-Technologien zu fördern. Mit seiner serviceorientierten Architektur stellt es für [di] digitale informationssysteme eine flexibel einsetzbare Unternehmenslösung dar. Mithilfe eines personalisierten Web-Desktops sowie der Social Software Wiki, Weblog und der Social Bookmarkverwaltung unterstützt Intranet 2.0 die Informationsvermittlung und -verwaltung in der Agentur und motiviert die Mitarbeiter dazu, Wissen auszutauschen, zu bewerten und zu aktualisieren.


Web-Desktop

Der von [di] entwickelte Web-Desktop ist ein Mashup, der die Social Software und weitere Anwendungen eines Intranets flexibel über eine globale Navigation integriert. Darüber hinaus stellt er deren Inhalte und Funktionen durch Ausnutzung offener Schnittstellen in Form von Widgets auf dem Desktop bereit.

Infobox
Anwenderunternehmen:
[di] digitale informationssysteme

Lösung:
Einsatz der Eigenentwicklung Intranet 2.0
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Die Widgets sind kleine Programmfenster, die der einzelne Mitarbeiter seinem Desktop hinzufügen, individuell konfigurieren und anordnen kann. Über ein Single Sign-On meldet sich der Mitarbeiter am Web-Desktop und den anderen Anwendungen im Intranet an, und seine persönlichen Widgets werden geladen.

Es gibt eine große Anzahl vorgefertigter Widget-Typen, die unterschiedlichste Aufgaben erfüllen und für die verschiedensten Arbeitsprozesse im Unternehmen angepasst und erweitert werden können. Für die Informationsvermittlung und die Kommunikation gibt es beispielsweise RSS-Widgets. Diese funktionieren wie RSS-Reader und rufen in regelmäßigen Abständen neueste Inhalte aus der Social Software ab. Der Mitarbeiter muss somit nicht mehr in die Weblogs oder ins Wiki schauen, um auf neue Inhalte zuzugreifen, sondern bekommt diese auf seinen Web-Desktop übermittelt. Ein spezielles Weblog-Widget wiederum ermöglicht das Erstellen und Kommentieren von Weblog-Beiträgen vom Desktop aus, und über ein Such-Widget lässt sich das gesamte Intranet durchsuchen.

Die hohe Anpassungsfähigkeit der Widgets erlaubt das Integrieren von Unternehmensprozessen und Anwendungen. So wäre es beispielsweise auch möglich, mithilfe eines Widgets eingehende Bestellungen eines Web-Shops anzuzeigen und diese zu bearbeiten oder aktuelle Marktdaten in Echtzeit als Grafik darzustellen. Diesem flexiblen Aufbau liegt die Idee der serviceorientierten Architektur (SOA) zugrunde, die durch Bereitstellung von Web-Services und schlanken Anwendungen für eine effiziente und zentral gepflegte Oberfläche sorgt.

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Überblick
Was ist Web 2.0?
Hintergrund
Wo Kommunikation ist, lässt sich Umsatz machen.
Fallbeispiel
Kleines Autohaus ganz groß im Web
Fallbeispiel
ebigo.de Best-Practice: Wissensmanagement nach Maß
Buchtipps
Weiterführende Literatur zum Thema
Interview
Prof. Wilfried Mödinger, Hochschule der Medien, Stuttgart
Untersuchung
Web 2.0 im E-Commerce
Weblinks
Weiterführende Infos online
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