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Datenrettung / Datenlöschung

Kostensparend Daten schützen


Nach einem Systemausfall entschloss sich die Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG, eine Disaster-Recovery-Lösung einzuführen. Indem sie geschäftskritische Daten zeitversetzt auf ein Spiegelsystem überträgt, schützt sie die Daten vor logischen Fehlern.

Bei der Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG ist der gefürchtete IT-Notfall eingetreten: An einem Tag im März 2007 fiel das System gegen 16 Uhr aus. Als Ursache machte Hubtex einen defekten Controller aus, an dem alle Festplatten mit Datenbanken angeschlossen waren. Da sich der Server nicht mehr starten ließ, war eine Anmeldung unmöglich. „Erst über neun Stunden später hatten wir das System wieder einsatzbereit. Während der normalen Arbeitszeit hätte ein Systemausfall im Jahr 2007 etwa 5.000 Euro pro Stunde gekostet. Wären Daten verloren gegangen, hätten wir mit weitaus höheren Kosten rechnen müssen“, so Christian Schreiner, Gruppenleiter IT bei Hubtex.

Systemausfälle durch Upgrades oder defekte Festplatten möglich

Systemausfälle und Datenverlust können jedes Unternehmen treffen. Ursache sind routinemäßige Upgrades, Stromausfälle oder defekte Festplatten. Darüber hinaus zerstören fehlgeschlagene Wartungsarbeiten einen korrekten Datensatz. Doch sind Fertigungsunternehmen wie Hubtex auf einen konsistenten Datenbestand angewiesen. Denn auf Basis von Konstruktionsdaten und CAD-Zeichnungen werden kundenindividuelle Maschinen gebaut. Diese produziert Hubtex nicht in Massen, sondern stellt speziell gefertigte Flurförderzeuge, Seitenstapler und Sondergeräte für schwere und sperrige Güter oft in Losgröße eins her. Dazu gehören beispielsweise Fahrzeuge für die Glasindustrie, die Gewichte von bis zu 80 Tonnen heben.

Infobox
Anwenderunternehmen:
Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG

Lösung:
Einführung einer Disaster-Recovery-Lösung

Dienstleister:
Libelle Sales + Services GmbH & Co. KG
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Hardwareunabhängige Lösung spart Kosten

Um die Daten zu jeder konstruierten Maschine zu schützen, sicherte Hubtex vor Einführung einer Disaster-Recovery-Lösung den gesamten Datenbestand einmal pro Nacht. Christian Schreiner: „Nach dem mehrstündigen Ausfall im letzten Jahr bestand für uns dringender Handlungsbedarf. Daher haben wir Anforderungen an eine umfassendes IT-Sicherheitskonzept definiert und uns umgehend auf dem Markt umgeschaut.“ Dabei stand eine einfache Handhabung im Vordergrund. Zudem sollte ein Systemausfall nach spätestens vier Stunden behoben werden können. Zufällig erlebte Hubtex die Disaster-Recovery-Lösung der Libelle Sales + Services GmbH & Co. KG in einer Live-Demonstration. „Uns hat die leichte Bedienung der Software über eine grafische Oberfläche überzeugt. Zudem haben wir live gesehen, wie die Daten nach einem Systemausfall innerhalb weniger Minuten wieder verfügbar waren. Nicht zuletzt sprach auch das gute Preis-Leistungsverhältnis für sich. Denn da die Lösung hardwareunabhängig funktioniert, konnten wir Kosten sparen“, sagt Christian Schreiner. 

Produktiveinsatz der Lösung nach einer Woche

Kurz nach dem IT-Notfall führte Hubtex im Mai 2007 die Disaster-Recovery-Lösung ein. Das vierköpfige Projektteam implementierte die Software auf das Testsystem, das identisch zum SAP-Produktivsystem aufgebaut ist. Im laufenden Betrieb und bei voller Verfügbarkeit der Produktivseite wurden alle wichtigen Dateien und Datenbanken initial auf das angelegte Spiegelsystem übertragen. Nach einer kurzen Einführungszeit dauerte die eigentliche Produktivumstellung der Lösung etwa eine Woche. Seitdem kopiert die Software permanent alle Transaktionen der Originaldatenbank auf den Spiegel.

Durch Zeitversatz vor logischen Fehlern geschützt

In einem Zeittrichter, der zwischen Echt- und Spiegelsystem wirkt, werden alle Datensätze vorübergehend zwischenspeichert. Physisch befindet sich der Trichter auf der Spiegeldatenbank, damit er bei Ausfall des Originalsystems zugänglich ist. Wann die Daten vom Trichter an das Spiegelsystem weitergegeben werden, ist individuell einstellbar. Christian Schreiner: „Wir haben einen Zeitversatz von drei Stunden gewählt und spiegeln nur während der Arbeitszeit zwischen 8 und 18 Uhr. Das ermöglicht uns, auf Anwenderfehler zu reagieren, vor denen wir bisher nicht gewappnet waren. Ganz im Gegenteil zu Hardware-Fehlern. Denn ein Standardersatzteil liegt bei uns immer griffbereit im Schrank.“ Ab 18 Uhr wird keine Spiegelung mehr vorgenommen. Nächtliche Änderungen bleiben im Trichter und werden erst am nächsten Arbeitstag auf die Spiegeldatenbank übertragen. So gelangen fehlerhafte Transaktionen gar nicht erst auf das Spiegelsystem.

Spiegelsystem per Mausklick aktivieren

Bei einem ersten Test verlief die manuelle Umschaltung vom Produktiv- auf das Spiegelsystem reibungslos. Nach einem simulierten Systemstillstand konnte innerhalb von 30 Minuten auf den unbeschädigten Datensatz auf dem Spiegelsystem zugreifen werden. Per Mausklick wurde es aktiviert. Christian Schreiner: „Die einfache Handhabung macht es allen Nutzern leicht, die Software richtig zu bedienen. Daher wurde die Lösung von den Anwendern sofort akzeptiert. Insgesamt fühlen wir uns heute sicherer. Auch weil wir wissen, dass uns der telefonische Libelle-Service rund um die Uhr zur Seite steht.“



Über Libelle Sales + Services GmbH & Co. KG
Libelle, Stuttgart, ist seit 1994 der Softwarespezialist im Bereich Datenhochverfügbarkeit und Disaster Recovery. Über 300 Kunden aus dem Mittelstand sowie Großunternehmen vertrauen bei der Sicherung und Wiederherstellung ihrer geschäftskritischen Daten auf Softwarelösungen von Libelle. Kernprodukt ist die Lösung BusinessShadow® -  Datenspiegelung für Datenbanken und Filesysteme sowie automatisierte Applikationsumschaltung. Dabei profitieren die Kunden vom Service aus einer Hand. Denn Support, Vertrieb sowie Softwareentwicklung finden am Standort Stuttgart statt. Durch das breite Vertriebspartnernetz ist Libelle auch international hervorragend aufgestellt. Über 1.000 Installationen belegen die Erfahrung und Kompetenz des Unternehmens. Zudem pflegt Libelle intensive Partnerschaften mit verschiedenen Hard- und Software-Herstellern.


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