Gerade gesundheitliche Entwicklungen, die in der Öffentlichkeit besonders sensibel wahrgenommen werden, seien in dieser Hinsicht sehr große Herausforderungen, ergänzt der Betriebsleiter und nennt als aktuellen Anlass die „Schweinegrippe“. Hier ist Fiebig beim Pandemieplan der Bundesregierung dabei, und das heißt nichts anderes, als dass der Großhändler im Ernstfall etwa beim Verteilen von Impfstoffen eine zentrale Rolle spielen soll.
Nicht nur dafür ist eine leistungsstarke technische Infrastruktur der Dreh- und Angelpunkt. Um die selbst gesetzten hohen Standards immer zu gewährleisten, sind umfangreiche Investitionen in Anlagen- und Computertechnologie traditionell eine wichtige Säule der Unternehmensentwicklung bei Fiebig. Im Zentrum steht eine leistungsstarke Anlage, die nicht nur die Aufträge zusammenstellt, sondern auch die automatische Chargendokumentation übernimmt. Damit setzt Fiebig im Pharmagroßhandel derzeit Maßstäbe.
Performance-Engpässe
„30 000 bis 35 000 Auftragszeilen stehen am Tag in unserer Datenbank, 50 000 bis 60 000 Medikamentenpackungen werden an- beziehungsweise ausgeliefert,“ sagt EDV-Leiter Christian Kluger. „Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Performance der Datenbank. Gerade wenn es darum geht, eine Alternative zum bestellten Medikament zu finden, müssen wir die relevanten Angaben zu Wirkstoffen, Herstellern und Packungsgrößen sofort parat haben. Da können wir unsere Kunden in den Apotheken nicht warten lassen.“