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Online-PR

Partner für effiziente Online-PR


Wenig Zeit für PR-Arbeit? Im Internet stehen einige Dienstleistungen zur Verfügung, die den Zeitaufwand für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit erheblich beschleunigen können.

Adressenkauf statt Datenbankpflege

Sie würden gerne mit Journalisten per E-Mail kommunizieren, verfügen aber nicht über eine eigene Adressdatenbank? Kein Problem! Spezialisierte Anbieter wie News Aktuell (eine Tochter der deutschen Presseagentur dpa mit guten Kontakten zu allen wichtigen Meinungsbildnern), Press Relations oder Press 1 versenden Unternehmensnachrichten gegen Gebühr an Redakteure, die sich für den Bezug von Pressemitteilungen bei diesen Anbietern registriert haben. Während sich der Münchner Dienstleister Press 1 vor allem auf den Versand von Unternehmensinformationen aus dem Musik- und Hightech-/Multimedia-Bereich spezialisiert hat, können Auftraggeber bei Press Relations und News Aktuell gezielt wählen, an welche Zielgruppe von Journalisten ihre Meldung verschickt werden soll. Eingespielt wird die Pressemitteilung im Internet über eine Eingabemaske. Auch Bildmaterial kann auf diese Weise übermittelt werden.
Die Kosten für derartige Dienstleistungen liegen in etwa zwischen 90 und 290 Euro - je nach der Größe der Zielgruppe. Für diesen Betrag wird die Pressemitteilung aber nicht nur verschickt, sondern auch auf der Homepage der Anbieter gespeichert sowie auf Portalseiten wie beispielsweise Yahoo veröffentlicht, mit denen die Dienstleister entsprechende Abkommen unterzeichnet haben. Ein Spartipp für Unternehmen mit geringem PR-Budget: Wer bei Pressrelations darauf verzichtet, seine Meldung per E-Mail in die Redaktionen zu versenden, kann die Information kostenlos auf dem Presseportal einspeisen. Journalisten, die dort recherchieren, können so auch auf Ihre Meldung stoßen.
Einen nicht unerheblichen Nachteil hat es aber doch, wenn sich Unternehmen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit lediglich auf gekaufte Verteiler verlassen und keine eigene Adressdatenbank aufbauen: Da sie keinen Zugriff auf die angeschriebenen E-Mail-Adressen haben, wissen sie im Grunde nicht ganz genau, welche Journalisten sie eigentlich über ihr Unternehmen informieren. Unter Umständen werden auf diese Weise genau die Medienvertreter ignoriert, die für das eigene Unternehmen am wichtigsten wären. Daher sollten derartige Versandarten im Grunde nur dazu genutzt werden, die eigene Reichweite zu erhöhen. Das Identifizieren der wichtigsten Medienzielgruppe für die eigene PR und das regelmäßige Kontaktieren dieser Journalisten sollten die Unternehmen besser persönlich und inhouse vornehmen.

Online-Themendatenbanken: Wer schreibt wann was?

Ein Großteil der verschickten Pressemitteilungen geht in den Redaktionen den direkten Weg in den virtuellen Abfalleimer. Anstatt als PR-Verantwortlicher irgendwann darüber zu verzweifeln, sollte man diesem Gang der Dinge aktiv gegensteuern. Ein nützliches Tool dabei sind Online-Themendatenbanken wie der Themax von Pressrelations, in dem sich recherchieren lässt, welche Redaktionen welche Themen in welchen Ausgaben abhandeln werden. Liest beispielsweise ein Gartengerätehersteller, dass die Frauenzeitschrift 'Journal für die Frau' in ihrer April-Ausgabe ein Special zum Thema Gartengestaltung plant, kann er die Redakteure mit Informationen gezielt angehen und seine Pressemitteilungen zur richtigen Zeit platzieren. Aber Achtung! Wer mit der Arbeitsweise in Redaktionen nicht allzu vertraut ist, bedenkt häufig nicht, dass Zeitschriften eine erhebliche Vorlaufzeit für die Produktion benötigen. Wenn also ein Thema beispielsweise für den April geplant ist, liegt der Redaktionsschluss in der Regel mindestens sechs Wochen davor. Die eigenen Presseinformationen sollte man am besten schon zehn Wochen vorher einreichen bzw. sich mit dem zuständigen Redakteur telefonisch kurzschließen.
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings auch beim Themax: Mit einer Jahresnutzungsgebühr von 549 Euro ist er nicht ganz billig. Die Kosten relativieren sich allerdings, wenn man das Preis-Leistungsverhältnis einer ganzseitigen Anzeige zum Vergleich nimmt. Ein von unabhängigen Journalisten geschriebener Artikel über das eigene Unternehmen ist bei der Ansprache der Konsumenten erheblich mehr wert als eine gekaufte ganzseitige Vierfarbanzeige.

Meinungskontrolle frei Haus geliefert

Die grenzenlose Weite des Internets erleichtert den PR-Verantwortlichen jedoch nicht nur ihre Arbeit, vielmehr stellt sie sie auch vor neue Herausforderungen. Denn das Web bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt eine Plattform, ihre Meinung über bestimmte Produkte, Dienstleistungen oder Services für den Rest der Welt lesbar in Newsgroups oder auf Meinungsportalen kund zu tun. Rund 150.000 Beiträge werden monatlich allein in deutschen Newsgroups veröffentlicht. Da kann es ganz schnell passieren, dass Negativbeiträge in Newsgroups das eigene Unternehmensbild in die Schieflage bringen und auf diese Weise der Firma schaden. Hinzu kommt, dass nahezu jedes Print-, TV- oder Radiomedium einen zusätzlichen Internet-Auftritt betreibt. Schnell kann die PR-Abteilung hier den Überblick und damit auch die Kontrolle über das öffentliche Unternehmensbild verlieren.
Unternehmen, denen das notwendige Know-How und die Zeit fehlt, regelmäßig das Internet nach solchen Meldungen zu scannen, sollten in diesem Punkt die Services spezialisierter Dienstleister wie beispielsweise bc.lab Online Relations oder  public.webwatch in Anspruch zu nehmen. Diese durchsuchen das Internet in all seinen Facetten (WWW, Newsgroups, Mailinglisten) und beobachten, ob und wie ein Unternehmen, eine Branche oder der Mitbewerb im Internet Erwähnung findet. Im Schadensfall können die Firmen hier schnell gegensteuern.



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